Die Geschichte der Einrichtung
Das Nardini Kinderheim Hemau ist eine gemeinnützige Einrichtung der Jugendhilfe mit langer Tradition. Um die Jahrhundertwende (ca. 1900) nahm der damalige Stadtpfarrer von Hemau, H. H. Geistl. Rat Matthias Mühlbauer seine Verantwortung für das elternlose Kind und den hilfsbedürftigen Menschen wahr und gründete das katholische Kinderheim Hemau. Der Verein wurde im Jahre 1900 als "Waisenhaus und Erziehungsanstalt e.V." eingetragen. Von Beginn an wurde die Betreuung der Kinder von Schwestern der Armen Franziskanerinnen aus Mallersdorf übernommen. Der Gründer des Ordens war Dr. Josef Paul Nardini. Von 1903 - 1905 wurde das Hauptgebäude des jetzigen Kinderheimes als "Waisenhaus" erbaut.  Bauarbeiten 1903

Haupthaus 1905
Einige Daten zur Geschichte:
1912 wurde eine ein- später eine vierklassige Heimschule eröffnet. Eigene Landwirtschaft.
  Klassenzimmer ca. 1950 Kinder auf Pferdefuhrwerk letzte Heuernte 1998 1939 - 1945 erfolgten vielfache Einschränkungen während des Zweiten Weltkrieges. Evakuierung und Wiedereinzug.
 Gruppenfoto mit Sr. Vestina (Frau Mutter) und Geistl. Rat Augustin Bertelt ca. 1945   Pforte ca. 1940 Schlafsaal Wohnzimmer  Ausflug Drachensteigen ca. 1939  1956 wurde das Kinderheim erweitert. Das gegenüberliegende ehemalige Kreiskrankenhaus wurde für die Aufnahme von Kindern umgebaut.  Kindergruppe 1956
1959 Schulhaus-Neubau mit Turnhalle und Sportplatz 1976 Fertigstellung des beheizbaren Freibades 1980 75-jähriges Jubiläum Kinderheim Hemau 1987 Schließung der Heimschule. Die Kinder wurden in öffentliche Schulen eingegliedert.  Im Laufe der letzten Jahre erfolgte eine konzeptionelle Weiterentwicklung und fortschreitende Differenzierung der Jugendhilfeangebote.
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